Starker Standort mit großem Potenzial

Ob Kapazitäten, Energiepreise oder Personalkosten: Für die Luftfrachtbranche blieb die Corona-Pandemie nicht folgenlos. Langfristige Planungen sind auch aktuell noch kaum möglich. In einer Zeit der Unsicherheit gibt es aber auch Konstanten – wie den Frankfurter Flughafen, der sich seine starke Position als bedeutendes Frachtdrehkreuz in Zentraleuropa für viele Unternehmen gewahrt hat. So auch für Militzer & Münch.

Die M&M air sea cargo GmbH ist mit einem Büro direkt in der Cargo City Süd am Frankfurter Flughafen vertreten, 15 Mitarbeitende sind hier für die Kunden täglich im Einsatz. Und der geht weit über Standardfrachten hinaus: Das Team wickelt vor allem Gefahrgutsendungen, Wertfrachten und GDP (Good Distribution Practice)-konforme Transporte für Arzneimittel ab, die beispielsweise besonderen Vorgaben hinsichtlich der Kühlung unterliegen.

Santino Hormuth ist seit 15 Jahren in der Logistikbranche tätig, seit gut einem Jahr leitet er die Niederlassung der M&M air sea cargo GmbH am Flughafen Frankfurt. Transporte nach GDP-Leitlinien prägen seine Arbeit von Beginn an, denn unmittelbar nach seinem Einstieg fanden bereits die Zertifizierungen im GDP-Bereich statt. „Das war herausfordernd für mich, schließlich lernte ich parallel die internen Strukturen, Arbeitsabläufe und Kolleginnen und Kollegen kennen“, erzählt er. „Nicht zuletzt dank der hervorragenden Zusammenarbeit im Team haben wir die Zertifizierungen erfolgreich bestanden und arbeiten seitdem daran, GDP-Transporte als Produkt in unserem Portfolio zu stärken und unseren Kundenstamm in diesem Bereich auszubauen.“

In vielfacher Hinsicht besonders

2021 betrug das Luftfrachtaufkommen am Frankfurter Flughafen rund 2,3 Millionen Tonnen, so viel wurde an keinem anderen Flughafen in Deutschland umgeschlagen. Europaweit zählt er zu den zehn größten Flughäfen.

Santino Hormuth schätzt seinen Arbeitsstandort und weiß um dessen Bedeutung: „Der Frankfurter Flughafen ist Unternehmensmagnet, wichtiger Wissenschafts- und Ausbildungsstandort und eine der größten Arbeitsstätten Deutschlands. Er ist außerdem Heimatflughafen der Lufthansa und führendes Frachtdrehkreuz in Europa. Dadurch hat der Flughafen auch für Militzer & Münch eine ganz besondere Stellung“, erklärt er. „Außerdem ist unsere Lage direkt am Flughafen für uns definitiv ein Wettbewerbsvorteil: Wir sind quasi mitten im Geschehen und schnell handlungsfähig.“

Tempo an der Tagesordnung

Schnelligkeit spielt bei der Abwicklung von Luftfrachtprojekten eine entscheidende Rolle. Aufträge sind meist eilig und müssen effizient und zügig abgewickelt werden. Militzer & Münch profitiert dabei von seiner jahrzehntelangen Erfahrung und Präsenz am Markt sowie eingespielten Teams. Das ermöglicht kurze Entscheidungswege mit wenig Bürokratie – und auf diese Weise werden auch besonders eilige Transporte zu Routineaufgaben. Das Team von Santino Hormuth wickelt etwa regelmäßig Just-in-time-Sendungen für Automobilzulieferer ab, transportiert Triebwerke und anderen Teile für die Luftfrachtbranche und war erst kürzlich für die Lieferung von Equipment zur Fußball-Weltmeisterschaft in Katar von Frankfurt nach Doha verantwortlich.

Santino Hormuths Ziel für das Jahr 2023 ist es, die Frachtzahlen von Militzer & Münch am Flughafen Frankfurt sowie die Zahl der Key Accounts und Bestandskunden weiter zu steigern. Dazu ist unter anderem auch eine Umstrukturierung der Verkaufsabteilung geplant.

„Uns stehen weiterhin angespannte Zeiten bevor. In meinem bisherigen Jahr bei Militzer & Münch habe ich aber erlebt, wie familiär und gleichzeitig professionell die Zusammenarbeit hier am Standort Frankfurt und über alle Niederlassungen hinweg abläuft. Daher bin ich sicher, dass wir diese Phase erfolgreich meistern werden.“

Frohe Weihnachten

Fröhliche Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!

Anlässlich der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage wünschen wir Ihnen erholsame und besinnliche Tage im Kreis von Freunden und Familie.
Gerne möchten wir die Gelegenheit nutzen, Ihnen für die angenehme Zusammenarbeit im vergangenen Jahr ganz herzlich zu danken.
Für die Herausforderungen des kommenden Jahres wünschen wir Ihnen Glück, Erfolg, Gesundheit und persönliche Zufriedenheit.

M&M Tadschikistan: Der Beste des Jahres

Duschanbe. Erster Preis für M&M Tadschikistan: Das Team um Geschäftsführer Aziz Sharipov hat den offiziellen Wettbewerb um den besten Exporteur des Jahres 2021 im Bereich Logistik gewonnen. Der Wettbewerb wird jedes Jahr von der Exportagentur der Regierung veranstaltet; die Preisverleihung für die besten Exportunternehmen des Landes fand am 28. November im Hyatt Regency Hotel in Duschanbe statt.

Aziz Sharipov ist stolz auf diese Auszeichnung: “Sie ist eine großartige Belohnung für all die Arbeit, die das Team in diesem Jahr geleistet hat, und sie stärkt den Markennamen M&M weiter.” Das Bild zeigt das Team von M&M Tadschikistan mit MD Sharipov (Dritter von links) mit der Trophäe.

Militzer & Münch wächst in China

Militzer & Münch verstärkt seine Aktivitäten in China – mit mehr Mitarbeitern und neuen Niederlassungen. Der Vertrieb vor Ort wird gestärkt, die Services werden ausgebaut. Das bietet mehr Möglichkeiten für die Kunden.

Nach starkem Wachstum in China passt Militzer & Münch jetzt die Organisation im Land an: „Wir nehmen künftig intern eine Aufteilung in Nord- und Südchina vor“, erklärt Andreas Löwenstein, Regional Managing Director Asia / Far East. „An der Spitze stehen jeweils sehr erfahrene Manager, an die die nord- und südchinesischen Niederlassungen künftig berichten werden.“

Regionalleiter für China Süd ist Carl Gao, der bislang Niederlassungsleiter in Shanghai war. Die Leitung von China Nord hat im Oktober Jeffery Guo übernommen. Der 45-Jährige ist seit über 20 Jahren in der Logistikbranche zuhause, davon war er mehr als 10 Jahre als Niederlassungsleiter bei einem namhaften internationalen Logistikdienstleister im Einsatz. Mit seiner Expertise wird er ab sofort die nordchinesischen Niederlassungen unterstützen und die Geschäfte in der Region weiter ausbauen.

Mehr Präsenz in Nordchina

„Die neue Management-Personalie für Nordchina ist nur ein Baustein im Rahmen der generellen Wachstumsstrategie von Militzer & Münch in der Region“, sagt Elyar Sherkati, Geschäftsführer von Militzer & Münch China. „Wir verstärken in diesem Jahr unsere Präsenz auch mit zusätzlichen Mitarbeitern, wie beispielsweise in den Niederlassungen Tianjin sowie Qingdao, einem der wichtigsten Logistikstandorte Chinas.“ Das Team in Qingdao durfte kürzlich zusätzlich neue Büroräumlichkeiten beziehen, und in Zhengzhou sowie dem nordöstlich gelegenen Changchun eröffnete Militzer & Münch zwei neue Verkaufsbüros.

In Shenyang, ebenfalls im Nordosten Chinas, ist das Unternehmen seit Kurzem mit einer neuen Niederlassung präsent. Für den Aufbau und das Management des neuen Standorts ist Niederlassungsleiter Colon Sun verantwortlich, der bereits seit mehreren Jahren in der internationalen Speditionsbranche tätig ist und speziell den Markt im nordöstlichen China sehr gut kennt.

„Shenyang ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt im Norden des Landes. Wir freuen uns, dass wir unsere Präsenz an diesem Standort und allgemein in Nordchina weiter ausbauen, erfahrene Spezialisten gewinnen und unseren Kunden so hochwertige Logistikdienstleistungen anbieten können“, sagt Andreas Löwenstein.

Das Standortnetz wächst

Eine weitere neue Niederlassung vergrößert das Standortnetz von Militzer & Münch in Zentralchina: In Wuhan, Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Hubei und wichtiger Verkehrsknotenpunkt Chinas sowohl im Luft- und Schienen- als auch im Straßen- und Seeverkehr, wurde im September ein neues Büro eröffnet. Das Ziel: Kunden die gesamte Palette an Transport- und Logistikdienstleistungen zu bieten und den Vertrieb vor Ort zu steigern. Niederlassungsleiter in Wuhan ist Jacky Zhu, der zuvor bereits fast fünf Jahre lang als Vertriebsleiter bei Militzer & Münch China in Wuhan tätig war und somit mit dem Markt und Kunden vor Ort bestens vertraut ist. Er berichtet nach wie vor an Carl Gao.

Durch die beiden neuen Niederlassungen in Shenyang und Wuhan umfasst das Netz von Militzer & Münch China nun insgesamt 13 Standorte: Beijing, Tianjin, Dalian, Qingdao, Shenyang, Urumqi, Shanghai, Ningbo, Wuhan, Chongqing, Shenzhen, sowie die beiden Verkaufsbüros in Zhengzhou und Changchun.

„Die Verstärkung unserer Aktivitäten in China ist Teil unserer Wachstumsstrategie“, sagt Andreas Löwenstein. „Wir freuen uns darauf, diese positive Entwicklung mit den neuen Niederlassungen und Mitarbeitern an Bord weiter voranzutreiben!“

Hochmotiviert in die Zukunft

„New Markets“, „Industry 4.0 along the New Silk Road“ und „New Risk Management“ – mit Online-Präsentationen zu diesen vielfältigen Themen endete am 10. Oktober das von TransInvest in Zusammenarbeit mit dem Institute of Supply Chain Management der Universität St. Gallen gestaltete Talent Management Programme 2022.

Bereits im Frühsommer hatte für die insgesamt 21 Talente aus verschiedenen TransInvest-Firmen das erste Lehrmodul des berufsbegleitenden Programms in St. Gallen stattgefunden. Inhaltlich lag der Schwerpunkt an diesen drei Tagen auf den Themen Strategy & Controlling, Supply Chain Resilience & Sustainablity und Process Management. Anfang September kamen die Teilnehmenden in Istanbul zum zweiten, dreitägigen Modul zusammen. In anspruchsvollen, interaktiven Unterrichtseinheiten erhielten sie hier unter anderem vertiefte Einblicke in die Bereiche Leadership, Digitalisierung & Business Innovation und Marketing & Sales.

Neben diesen handfesten Lehrinhalten stehen beim Talent Management Programme ebenso „Soft Skills“ Themen im Fokus: So sind etwa Teamwork und die Stärkung des Gruppengedankens ganz wesentliche Aspekte, wenn es um das Leben der TransInvest Kultur geht.

„Daneben erhalten die Talente im Rahmen der Module die Möglichkeit, ihr internationales Netzwerk zu erweitern und erleben durch die enge Zusammenarbeit mit Teilnehmenden aus anderen Ländern die TransInvest-Kultur hautnah“, sagt Ralph Stadler, Head of Group Human Resources. „Auf diese Weise bilden unsere erfahrenen Experten und Gastdozenten unsere Nachwuchskräfte nicht nur fachlich aus, sondern fördern auch deren persönliche Entwicklung.“

 

Bewährtes und neues Förderkonzept

Exklusiv, wissenschaftlich fundiert, praxisorientiert: Für genau diese Art der Förderung eigener Management-Nachwuchskräfte wurde das Talent Management Programme vor elf Jahren ins Leben gerufen. Ziel des Nachwuchsförderprogramms ist es nicht nur, die Teilnehmenden fit in Logistik- und Management-Themen zu machen, sondern sie auch langfristig im Unternehmen zu halten.

„Mitarbeiterbindung ist für Unternehmen äußerst wichtig und eine große Herausforderung“, sagt Alexei Kovalenko, Chief Financial Officer, TransInvest und Militzer & Münch sowie M&M Group Management Speaker. „Wir sind froh, dass wir dieser Herausforderung mit dem Talent Management Programme nun schon seit vielen Jahren erfolgreich begegnen können: Die jungen Talente erhalten eine intensive Fortbildung in allen relevanten Gebieten und Gelegenheit, sich individuell weiterzuentwickeln – und wir können Spitzenpositionen in der TransInvest-Gruppe mit hochqualifiziertem und -motiviertem Nachwuchs aus den eigenen Reihen besetzen. Eine Win-Win-Situation.“

2022 erfüllte das Talent Management Programme in jeder Hinsicht die Erwartungen – sowohl seitens der Teilnehmenden als auch der Verantwortlichen rund um Ralph Stadler. Mit den Impulsen aus den abschließend präsentierten Gruppenarbeiten erstellen die Teilnehmenden nun mit ihren Vorgesetzten einen Personal Development

„Unser Team ist die Basis unseres Erfolgs“

Paata Kacharava feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: Im Juni vor 25 Jahren startete er als Geschäftsführer von M&M Militzer & Münch Georgien und trieb die Entwicklung der Landesgesellschaft seitdem mit Herzblut voran. Wir haben mit ihm über seine bisherige Zeit bei Militzer & Münch, Veränderungen in der Logistikbranche und den Reiz gesprochen, den das Geschäft für ihn ausmacht.

Herr Kacharava, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu 25 Jahren Militzer & Münch! Das ist eine lange Zeit, wie würden Sie sie rückblickend beschreiben?
Zusammenfassend würde ich sagen, es war eine sehr spannende und in den Anfängen für mich persönlich auch herausfordernde Zeit. Als ich 1997 bei Militzer & Münch Georgien anfing, war ich der erste und einzige Mitarbeiter der Landesgesellschaft. Heute besteht unser Kern-Team aus sechs Mitarbeitenden, die sich um alle Projekte in den Bereichen Straßentransport, Luft- und Seefracht sowie Kurier- und Expressdienste mit unseren Partnern kümmern. Speziell die zurückliegenden drei Jahre mit den weltweiten Auswirkungen der Corona-Pandemie und den politischen Geschehnissen in der Ukraine haben die georgische Wirtschaft und auch unser Geschäft stark beeinflusst und auf die Probe gestellt.

Wie sah Ihr beruflicher Werdegang vor Militzer & Münch aus?
Bevor ich zu Militzer & Münch und in die Logistikbranche wechselte, habe ich viele Jahre in georgischen Regierungseinrichtungen gearbeitet und hatte verschiedene Positionen im Außenwirtschaftsbereich inne, unter anderem war ich für die Leitung der Außenwirtschaftsbeziehungen verantwortlich.

Was waren die größten Veränderungen, die Sie in den anschließenden 25 Jahren bei Militzer & Münch erlebt haben?
Die Handelswege und die damit verbundenen Möglichkeiten, wie wir sie heute kennen, waren zum damaligen Zeitpunkt noch überhaupt nicht vorhanden. Als ich bei Militzer & Münch Georgien anfing, träumten die Leute von einem euro-asiatischen Transportkorridor und den vielfältigen Chancen, die sich dadurch ergeben würden – ich konnte in meiner Laufbahn miterleben, wie genau dieser Traum Schritt für Schritt Realität wurde. Heute sind der Kaukasus und Zentralasien bedeutende Handelspartner für die europäischen Länder, Transporte über Straße, Schiene, Wasser und Luft in diese Regionen gehören zum Kerngeschäft von Militzer & Münch. Und wir erleben, dass die Nachfrage nach Produkten und Verbindungen in diese Gebiete weiter steigt.

Aus welchen Branchen stammen Ihre Kunden?
Unsere wichtigsten Kunden kommen aktuell aus der Automobilindustrie, dem Einzelhandel und der Pharma-Branche. Daneben sind wir für viele lokale Hersteller tätig, die ihre Produkte in den europäischen Markt liefern wollen.

Was macht für Sie den Reiz an der Logistikbranche aus?
Das sind ganz klar die Menschen, die in diesem Bereich tätig sind. Unsere Mitarbeitenden treiben unser Geschäft täglich mit vollem Einsatz und Know-how voran und sind die Basis unseres Erfolgs. Sie haben einen großen Anteil an der Entwicklung, die wir in den vergangenen Jahren mit Militzer & Münch Georgien erleben durften, und für dieses Engagement bin ich ihnen sehr dankbar. Ebenso möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich beim Management von Militzer & Münch bedanken, auf dessen Unterstützung mein Team und ich in den vergangenen Jahren stets bauen konnten. Die Zusammenarbeit mit all diesen Menschen macht mir großen Spaß und ich freue mich auf die Aufgaben und Projekte, die noch vor uns liegen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Militzer & Münch eröffnet neue Landesgesellschaft in Neuseeland

St. Gallen, 27. Oktober 2022. Am 11. Oktober 2022 nahm die neue Landesgesellschaft Militzer & Münch New Zealand Ltd. den Betrieb auf. Mit der ersten Niederlassung in Auckland City wächst das Militzer & Münch Netz in die Region Polynesien hinein.

Seit Kurzem bietet Militzer & Münch seinen Kunden auch in Neuseeland hochwertige Dienstleistungen im Luft- und Seefrachtbereich an. Dabei stehen der Import und Export unterschiedlicher Industriegüter und landwirtschaftlicher Erzeugnisse im Fokus. Die Neugründung ist Teil einer Wachstumsstrategie, in deren Zuge Militzer & Münch vielversprechende Märkte für sich erschließt.

In diese Strategie fügt sich Neuseeland mit seiner prosperierenden Wirtschaft hervorragend ein: Aufgrund des günstigen Klimas gedeiht der Agrarsektor das ganze Jahr über, und landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Milchprodukte, Wolle oder Fleisch machen einen großen Teil der Exporte aus. So ist Neuseeland zum Beispiel der weltgrößte Exporteur von Molkereiprodukten. Der Inselstaat ist weitgehend vom internationalen Handel abhängig; Einfuhren umfassen praktisch alle denkbaren Industriegüter.

 

Gemeinsam wachsen

Shakir Samsudeen, 38, wird die Landesgesellschaft mit Sitz in Auckland City leiten. Er ist ein erfahrener Speditionsfachmann und Kenner der Branche. Die neue Landesgesellschaft startet mit drei Mitarbeitern. Sie soll allerdings schon bald erweitert werden.

„Die neue M&M Landesgesellschaft wird viele unterschiedliche Industrien bedienen, sowohl im Import als auch im Export“, sagt Andreas Löwenstein, Regional Managing Director Asia / Far East bei Militzer & Münch. „Der Industrie- und Logistiksektor in Neuseeland ist in den letzten Jahren stark gewachsen und wir erwarten, dass dieser Trend weiter anhält.“

 

 

Ein neues Büro in Wuhan

Beijing, 25. Oktober 2022. M&M China hat jetzt eine offizielle Niederlassung in der 14 Millionen Einwohner zählenden Stadt Wuhan, einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Chinas in Bezug auf Luft- und Schienenverkehr. Es ist auch ein Verbindungspunkt zu verschiedenen Städten und Seehäfen über Binnenwasserstraßen und Landverkehrswege.

Die Niederlassung in Wuhan hat ihren Betrieb am 1. September 2022 aufgenommen und bietet die gesamte Palette der M&M-Dienstleistungen an. Jacky Zhu wurde zum Niederlassungsleiter ernannt. Er war fünf Jahre lang im Vertrieb von M&M China tätig und hat einen stabilen Kundenstamm aufgebaut und ist mit dem lokalen Markt vertraut.

Beteiligung an Marktstudie

St. Gallen, 6. Oktober 2022. Wie bewältigen Verlader die schwankenden Frachtraten in der Logistik? Dieser Frage ist die Universität St. Gallen mit einem breiten Studienkonsortium aus der Logistikbranche nachgegangen. Ergebnis ist eine 132 Seiten umfassende Studie, die auf Herausforderungen, Praktiken und Instrumente eingeht. Militzer & Münch war an der Studie beteiligt.

Seit einigen Jahren ist Militzer & Münch Mitglied in der Fördervereinigung des Instituts für Supply Chain Management der Universität St. Gallen. Das Institut versteht sich als internationale Plattform für den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis im Bereich Supply Chain Management. Holger Seehusen, Geschäftsführer M&M air sea cargo GmbH, engagiert sich regelmäßig bei verschiedenen Aktivitäten. Die Mitarbeit an der Studie sah er als Chance darzustellen, welche Praktiken Verlader, Spediteure und Vermittler anwenden können, um schwankenden Frachtraten in Logistikmärkten entgegenzuwirken.

 

Schwankende Frachtraten und Nachhaltigkeit

Die Studie mit dem Titel „Managing Volatility in Logistics Markets“ untersucht die Schwankungen von Frachtraten für die Verkehrsträger See, Straße, Schiene und Luft und beleuchtet Managementpraktiken aus der Perspektive der Verlader und Logistikdienstleister. Darüber hinaus liefert sie eine Klassifizierung und Analyse von Indizes und digitalen Geschäftsmodellen im Frachtbereich und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum besseren Verständnis der auf dem Markt verfügbaren Instrumente und ihrer individuellen Nutzenversprechen für Verlader, Spediteure und Frachtführer. Neben schwankenden Frachtraten werden auch Aspekte der Nachhaltigkeit immer wichtiger. „Ich bin davon überzeugt, dass es bei den Entscheidern beziehungsweise den Kunden demnächst nicht mehr so sehr darauf ankommt, ob es x € pro Kilogramm kostet, sondern wie hoch der CO2-Fußabdruck bei der Beschaffung der Ware ist“, sagt Holger Seehusen.

 

Workshops und Interviews

Nach dem offiziellen Projektstart im August 2021 fanden in den drei folgenden Monaten Workshops und im Dezember 2021 die Abschlusspräsentation statt. Im Anschluss starteten die Arbeiten an der Studie. Beteiligt waren neben der Universität St. Gallen und Militzer & Münch weitere Logistikdienstleister, Verlader, IT-Anbieter sowie eine Wirtschaftskanzlei.

Neben dem regelmäßigen Austausch im Studienkonsortium wurden zwischen Anfang September und Ende November zusätzlich 44 Interviews mit Logistikexperten erhoben und als Datenquellen für die Ausarbeitung der Studie genutzt.

„Wir haben relevante Kriterien definiert, um eine geeignete Segmentierung von Logistikmärkten vorzunehmen“, sagt Prof. Dr. Erik Hofmann von der Universität St. Gallen. „Anhand dieser Kriterien, z.B. geografische Reichweite, Verkehrsträger und Ladungsträger, haben wir vier relevante Logistikszenarien untersucht. Unser Ziel war es, den Praktikern mit der Studie eine Grundlage für die Umsetzung konkreter Lösungen zu bieten.“

Die Studie steht Interessierten unter dem folgenden Link kostenfrei bereit: https://www.alexandria.unisg.ch/266520/

 

Supply Chain Innovation Day

Die Beteiligung an der Studie ist nur ein Teil des Engagements von Militzer & Münch in der Fördervereinigung des Instituts für Supply Chain Management der Universität St. Gallen. Um den Nachwuchs für das Thema Logistik zu begeistern und auf Militzer & Münch als Arbeitgeber aufmerksam zu machen, war Holger Seehusen im vergangenen Jahr als Referent am von der Universität St. Gallen initiierten Supply Chain Innovation Day in Rorschach am Bodensee dabei. Militzer & Münch war dort zudem mit einem kleinen Infostand vertreten. Dieses Jahr nahmen Eva-Charlotte Dürr, Group Project Manager Pharmaceuticals der M&M Militzer & Münch International Holding AG, Schweiz, und Vignesh Pandi – Tradelane Manager North America Airfreight der M&M air sea cargo GmbH, Deutschland, am 27. September am Supply Chain Innovation Day teil.

 

Militzer & Münch Turkmenistan – 25 Jahre zuverlässiger Service

Aschgabat, 6. September 2022. Erst wurde 1994 eine Delegation in Aschgabat eröffnet, dann wurde 1997 M&M Militzer& Münch Turkmenistan Ltd. gegründet: Das zentralasiatische M&M Unternehmen blickt nun auf 25 Jahre Speditions- und Logistikdienstleistungen zurück und hat sich einen guten Ruf bei Kunden und Partnern erworben. Geleitet wird die Gesellschaft von Djeyhun Hummedov als Geschäftsführer.

Militzer & Münch Usbekistan – 25 Jahre Textil-Know-how

Taschkent, 30. August 2022. Usbekistan ist der sechstgrößte Baumwollproduzent der Welt und als Militzer & Münch Usbekistan vor 25 Jahren gegründet wurde, war der Transport von Baumwollfasern das Hauptsegment, ein sehr anspruchsvolles Spezialsegment, da sich die Ladung selbst erhitzt, wenn sie nicht richtig verpackt und überwacht wird.

Die 25 Mitarbeiter von M&M Uzbekistan wickeln heute alle Arten und Modi von nationalen und internationalen Transporten ab, und seit kurzem gehört auch die Zollabfertigung zum Portfolio.

M&M Usbekistan hat zudem langjährige Erfahrung beim Import von Maschinen und Equipment für die Baumwollindustrie und hat sich zu einem Spezialisten für Projekttransporte entwickelt.

“Die Kunden schätzen unsere lange Präsenz im Land und unsere professionellen Mitarbeiter in Schlüsselpositionen, die schon seit vielen Jahren bei uns sind“, so Khurshid Kasimdzhanov, Geschäftsführer von M&M Usbekistan.

Multimodal auf dem Mittleren Korridor

Derzeit etabliert sich der Mittlere Korridor als vielversprechende Alternative zum Nördlichen Korridor der Neuen Seidenstraße. Die Route verbindet insbesondere Exporteure aus China oder Kasachstan mit Nordost-, Südost- und Mitteleuropa.

Militzer & Münch realisiert für seine Kunden die Transporte entlang der Neuen Seidenstraße multimodal: per Schiff von Aktau und Kuryk in Kasachstan über das Kaspische Meer zum Hafen von Baku in Aserbaidschan, weiter auf der Schiene nach Georgien und von den Häfen Batumi und Poti aus über das Schwarze Meer nach Europa. Bereits seit 2017 regelt ein Abkommen die Beförderung entlang der trans-kaspischen Route. Vor allem von China aus wird die Route genutzt, um Waren in die europäischen Länder zu transportieren. Von Kasachstan aus beträgt die Transportdauer etwa 35 Tage.

Normalerweise gelangen rund 80 Prozent der chinesischen Waren auf dem Seeweg nach Europa. Derzeit etabliert sich der Mittlere Korridor als zuverlässige Alternative, Containerstaus zu umgehen, die fristgerechte Transporte in vielen großen Häfen verhindern.

„Durch unser leistungsfähiges und kompetentes globales Netzwerk konnten wir schnell auf die steigende Kundennachfrage nach diesem Routing reagieren“, sagt Michael Spitzlei, Head of Business Segment Rail bei der M&M air sea cargo GmbH.

„Unsere Ziele: Effektivität, Konformität und Compliance“

Maximilian Kaiser verantwortet als Group Quality Manager das Qualitätsmanagement an den Militzer & Münch-Standorten in aller Welt. Im Interview berichtet er über aktuelle Projekte, den Ablauf eines Qualitätsaudits und darüber, was ihn an der Arbeit in der Logistik fasziniert.

Hallo Herr Kaiser, können Sie kurz beschreiben, wie Ihre Tätigkeit für Militzer & Münch aussieht? Was sind Ihre Aufgaben?
Der Zweck von Quality Management ist, die konsequente Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen sicherzustellen, die den Anforderungen der Kunden sowie den geltenden Gesetzen und Vorschriften entsprechen. Als Group Quality Manager verwalte ich dafür ganz verschiedene Projekte und Prozesse. Unser Team besteht aus mehr als 20 Quality Managern, einem pro Landesgesellschaft, die von der Holding hier in St. Gallen aus koordiniert werden.

Unsere Ziele lassen sich unter drei Stichpunkten zusammenfassen: Effektivität, Konformität und Compliance. Das bedeutet, dass wir mit einem klaren Kundenfokus zielgerichtet ein Qualitätsmanagement-System umsetzen, pflegen und laufend verbessern, beziehungsweise einführen, wo noch nicht vorhanden. Wir lösen die Logistikprobleme unserer Kunden effektiv, sind konform mit internationalen Standards und erfüllen behördliche, sowie gesetzliche Auflagen. Die Werte, die uns dabei leiten, sind Loyalität, Integrität und Respekt.

 

Welche aktuellen Projekte oder Entwicklungen beschäftigen Sie im Quality Management?

Wir haben im Mai dieses Jahres unser Überwachungsaudit für 2022 bestanden. Bei den von der Prüfgesellschaft LRQA durchgeführten externen Überprüfungen wurde keine einzige Abweichung von der Norm festgestellt. Anfang 2023 geht es dann bereits mit der Rezertifizierung der ISO 9001:2015 weiter, die mit den umfangreichsten Audits überhaupt geprüft wird. Dafür muss unsere gesamte Prozesslandschaft mit den Standards konform sein.

Darüber hinaus übertragen wir unser Quality Management auf weitere Landesgesellschaften. Aktuell streben wir die ISO 9001:2015 Zertifizierung in Sri Lanka, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Malaysia an. Vor Ort ist jeweils ein Quality Manager dafür zuständig, die Standards auf die individuellen Anforderungen der Gesellschaften anzupassen und deren Einhaltung sicherzustellen.

Eng mit dem Quality Management verbunden ist auch das Risk Management, für das wir derzeit verschiedene Prozesse innerhalb der Landesgesellschaften optimieren. Außerdem erstelle ich gemeinsam mit unserem Head of Group Controlling ein Environmental Management System nach der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001:2015. Damit stärken wir unser ökologisches Bewusstsein und erleichtern es unseren Kunden, Umweltfaktoren bei ihren Transporten zu berücksichtigen. Unser Quality-, Risk- und Environmental Management werden zusammen ein sogenanntes Integrated Management System bilden. Damit starten wir im März 2023.

 

Wie läuft ein Qualitätsaudit ab?

Die internen Audits werden auf Basis des sogenannten „risk-based approach“ ausgewählt. Mit diesem risikobasierten Ansatz entscheiden wir uns unter Berücksichtigung von Zeit-, Erfolgs- und Risikofaktoren für bestimmte Standorte. Wann wurden die Standorte zuletzt auditiert? Wie wichtig ist der Standort für den Unternehmenserfolg? Durch die Auswahl welcher Standorte wird das Risiko eines Qualitätsverlusts minimiert? Der Quality Manager vor Ort unterstützt das lokale Management bei der Implementierung, Administration und Verbesserung des Qualitätsmanagementsystems (QMS). Gleichzeitig führt das Team Audits an Standorten in anderen Ländern der Region durch. Da geht dann beispielsweise ein Kollege aus Frankreich nach Marokko oder umgekehrt – schließlich soll sich niemand selbst überprüfen.

Hier im Hauptsitz koordinieren wir, was wo geprüft wird und von wem. Je nachdem, was genau wir überprüfen wollen, sieht sich der Auditor verschiedene Prozesse an. Erfüllen sie die Kundenanforderungen? Sind sie mit der ISO 9001:2015 konform? Die Ergebnisse landen dann bei mir, und ich analysiere sie in Zusammenarbeit mit dem Quality Manager vor Ort.

 

Bitte beschreiben Sie kurz Ihren beruflichen Werdegang. Welche Funktionen haben Sie bei Militzer & Münch durchlaufen?

Ich habe zunächst VWL und BWL studiert. Mein erster Berührungspunkt mit Militzer & Münch war mein Traineeship ab Juni 2017. In Frankfurt wurde ich am Flughafen eingesetzt, in Stockstadt habe ich im Bereich Road unsere Lkw-Transporte kennengelernt und in St. Gallen schließlich unsere Holding-Gesellschaft. Von August 2018 bis Januar 2022 war ich Executive Assistant to the CEO beziehungsweise Executive Assistant to the Group Management. Danach wurde ich Executive Assistant to the Board of Directors der TransInvest Holding AG. Seit dem 1. Oktober 2021 bin ich außerdem Group Quality Manager. Ich bin in den Bereichen Projekt- und Umweltmanagement zertifiziert und qualifiziere mich darüber hinaus gerade zum Chartered Financial Analyst.

 

Was fasziniert Sie an der Logistik-Branche?

Unser Team besteht aus vielen Generalisten mit Spezialisierung. Jeder Spediteur muss über ein breites Spektrum an Wissen verfügen: Er muss den Markt verstehen, Import- und Exportströme kennen, die Infrastruktur und die politische Stimmung vieler Länder im Blick behalten. Gleichzeitig ist er ein Spezialist in seinem Bereich – Straßentransport, Luftfracht, Seefracht oder Projektlogistik. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen in einem internationalen Kontext mit sich. Die Themen und Aufgaben, mit denen wir uns befassen, sind immer aufs Neue spannend.

Militzer & Münch China – jetzt auch in Ningbo

Ningbo, 1. August 2022. Ningbo, eine wichtige Hafen- und Industriemetropole in der ostchinesischen Provinz Zhejiang, ist der neueste Standort von Militzer & Münch in China; die Niederlassung in Ningbo wurde am 1. August eröffnet. Im Einklang mit der Wachstumsstrategie von M&M ist M&M China nun auch in einem der Wirtschaftszentren südöstlich des Jangtse-Flussdeltas präsent.

Der neue Standort wird dazu beitragen, das Netzwerk und die Präsenz von M&M in der Region zu verbessern und zielt darauf ab, den lokalen Vertrieb zu stärken und unseren Kunden durchgängig vielseitige und hochwertige Dienstleistungen zu bieten.

Unter der Leitung von Sherry Xie bietet die neue Niederlassung die gesamte Palette der M&M-Dienstleistungen an. Sherry Xie verfügt über 17 Jahre Erfahrung in der Speditionsbranche. Sie gilt als Spezialistin für die Nahost-Route und wird sich auf die Entwicklung des nahöstlichen, europäischen und südostasiatischen Marktes konzentrieren.
… und ein neuer Regional-Direktor Südchina

Carl Gao, bisher Niederlassungsleiter des Büros in Shanghai, wurde zum Regional-Direktor Südchina ernannt, um das Business-Development zu unterstützen in der Region, die die M&M-Büros in Shanghai, Ningbo, Chongqing und Shenzhen umfasst. Die neugeschaffene Funktion verbessert die Managementstruktur der chinesischen Landesgesellschaft.

Ein Nachfolger, eine Nachfolgerin an der Spitze der Niederlassung Shanghai wird in naher Zukunft ernannt.

Militzer & Münch Polen und Deutschland bauen Kooperation aus

Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Polens, und auch umgekehrt rangiert das Partnerland in den Top Fünf. Wirtschaftsanalysen prognostizieren, dass sich diese Tendenz zukünftig noch verstärken wird. Seit Sommer 2021 haben die beiden Militzer & Münch Landesgesellschaften ihre Zusammenarbeit im Straßenverkehrssegment daher strategisch ausgebaut. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Beförderung von Teilladungen (LTL), die hauptsächlich von Deutschland nach Polen eingeführt werden. Auf Kundenwunsch transportiert Militzer & Münch die Waren auch als Sammelgutverkehr. Dazu liefert der Logistikdienstleister die Güter an eines von drei günstig gelegenen Umschlagslagern in Polen und konsolidiert dort bei Bedarf die Ladung. Während das lokale Militzer & Münch Team sich um die Koordination, Organisation und die Kundenbetreuung kümmert, übernehmen Partnerunternehmen die landesweite Distribution.

 

Der Umsatz steigt

„Wir arbeiten mit Partnern zusammen, die wir jeweils aktuell über eine Dispositionssoftware auswählen. Um Ressourcen zu schonen, nehmen wir unterwegs noch zusätzliche Ladung auf, disponieren standortübergreifend und versuchen die Koordination im Empfangsland zu konzentrieren“, sagt Thomas Winter, Geschäftsführer von Militzer & Münch Deutschland. Er prognostiziert eine positive Entwicklung: „Die Teams waren immer in der Lage, schnell zu reagieren, und fanden jederzeit passende Lösungen für unsere Kunden – wir haben einige gute neue Aufträge erhalten. Wir können schon jetzt eine spürbare Umsatzsteigerung feststellen. Ich sehe hier definitiv eine positive Entwicklung für die Zukunft!“

Militzer & Münch eröffnet Niederlassung in Shenyang

Colon Sun

St. Gallen, 13. Juli 2022. Am 1. Juli 2022 eröffnete die Militzer & Münch Gruppe die neunte Niederlassung in China. Mit dem neuen Büro in Shenyang deckt das Logistikunternehmen nun auch den Nordosten des Landes ab.

Nach der Eröffnung des Büros in Chongqing Anfang des Jahres ist die Präsenz in Shenyang ein weiterer Meilenstein in der Wachstumsstrategie von Militzer & Münch. Damit verdichtet das Unternehmen sein Netzwerk lokaler Experten – und hat zwischenzeitlich nun 100 Mitarbeiter in China.

Als Niederlassungsleiter wird Colon Sun den neuen Standort aufbauen und managen. Der Spezialist für den Markt im nordöstlichen China ist bereits seit elf Jahren in der internationalen Speditionsbranche tätig.

„Mit Colon Sun haben wir einen erfahrenen Experten für unsere neue Niederlassung gewonnen“, sagt Andreas Löwenstein, Regional Managing Director Asia / Far East bei Militzer & Münch. „Wir sind überzeugt, dass er mit seinem Team das lokale Geschäft weiter ausbauen wird. Durch unsere Präsenz im Nordosten des Landes können wir unseren Kunden nun auch dort diversifizierte, hochwertige Dienstleistungen anbieten.“

Shenyang – Zentrum der Schwerindustrie
Neun Millionen Menschen leben in der Metropole Shenyang. Sie ist die Hauptstadt der Provinz Liaoning und einer der wichtigsten Schwerindustriestandorte Chinas. Die Nähe zur modernen Hafenstadt Dalian, die Anbindung an die drei nordöstlichen Provinzen des Landes sowie an die angrenzenden Wirtschaftszonen im Süden und Osten machen den Standort zu einem Hauptverkehrsknotenpunkt.

Just in time nach Shanghai

Per Flugzeug von Belgien nach China: Die M&M air sea cargo GmbH ermöglichte mit einer ungewöhnlichen Verladestrategie einen eiligen Transport von großen Schiffsteilen.

Ein Bremer Unternehmen, Bestandskunde von Militzer & Münch, hatte die zwei insgesamt etwa zehn Tonnen schweren Rumpfelemente bedarfsgerecht und exklusiv für eine Werft in Shanghai gefertigt. Diese benötigte die Bauelemente an einem bestimmten Tag, um nach deren Montage das Dock fluten und fristgerecht mit den abschließenden Arbeitsschritten am Schiff beginnen zu können. Für die eng getaktete Terminlieferung kam daher nur Luftfracht infrage.

In der Luft gilt „Safety first“

Um den sicheren Transport zu gewährleisten, ließ das Team von M&M air sea cargo GmbH die beiden fünf Meter langen, drei Meter breiten und über zwei Meter hohen Bauteile per Tieflader in Norddeutschland abholen und zu einem auf Verpackungen spezialisierten Unternehmen befördern.

Mit Spanngurten auf maßgefertigten Holzböden gesichert, überführten sie die Fracht anschließend ins belgische Lüttich. Von dort aus erfolgte der Weitertransport per Flugzeug. Die Schiffselemente erreichten ihr 8.963 Kilometer entferntes Ziel so in einer Zeit von knapp über elf Stunden statt in bestenfalls 35 Tagen auf dem deutlich längeren Seeweg. Am Flughafen Shanghai endete der Auftrag für das Team von Militzer & Münch – die Importverzollung sowie die Zustellung bis zur Werft übernahm der Spediteur des Empfängers.

„Für uns war das eine eher ungewöhnliche Verladung. Trotzdem verlief alles reibungslos, und wir konnten alle Termine einhalten“, sagt Santino-Emanuel Hormuth, Niederlassungsleiter M&M air sea cargo GmbH Frankfurt. „Das war eine tolle Leistung des Teams.“

 

Militzer & Münch ist zum modernen Unternehmen gewachsen

Katja Jooß betreut das Controlling sowie die SAP-Entwicklung in der MMcom-Niederlassung im bayerischen Hof. 2021 feierte sie ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Im Interview berichtet sie, wie sich die Arbeit im vergangenen Vierteljahrhundert verändert hat, und was ihr an Militzer & Münch sowie der Logistikbranche gefällt.

Frau Jooß, bitte beschreiben Sie kurz Ihren beruflichen Werdegang. Welche Funktionen haben Sie bei Militzer & Münch durchlaufen?

Ich habe zunächst eine Ausbildung zur Speditionskauffrau gemacht. Anschließend bin ich in der Verwaltung geblieben und war dann einige Zeit im Controlling tätig. Ich übernahm dann nach und nach die Verantwortung für die Entwicklung und Pflege unseres SAP-Systems. Dazu gehören die Benutzer- und Berechtigungspflege, der Anwendersupport in Deutschland und Dubai sowie Supportaufgaben im Controlling. Das ist seit über 20 Jahren ein ständiger Lern- und Entwicklungsprozess, da sich im SAP-Bereich immer wieder neue Projekte, gesetzliche Vorgaben und Herausforderungen ergeben.

Wie hat sich Militzer & Münch in den vergangenen 25 Jahren verändert?

Als ich 1996 anfing, waren Computer noch eine Seltenheit. Im ersten Ausbildungsjahr hatte ich wenig Kontakt mit einem PC. Damals wurde eher mit Akten gearbeitet. Ich war zum Beispiel dafür zuständig, die abweichenden Zeiten der Mitarbeiter, die sich mit Lochkarten im Zeiterfassungsgerät „einstempelten“, nachzupflegen. Das war ein großer Kasten mit einem Ziffernblock zur Eingabe und einem kleinen Bildschirm – heute ist das fast nicht mehr vorstellbar. Alles ist digitalisiert, und die Militzer & Münch-Landesgesellschaften und Büros sind weltweit eng vernetzt. Kunden können ihre Transporte in Echtzeit nachverfolgen. Militzer & Münch ist zu einem modernen Unternehmen gewachsen, aber trotzdem bodenständig geblieben.

Was schätzen Sie an Militzer & Münch?

Das Umfeld, die Arbeitsbedingungen, die Kollegen und die Chefs stimmen einfach. Es gibt neben den gleichbleibenden Aufgaben auch immer wieder neue Herausforderungen und Projekte. Ich kann selbstständig arbeiten, habe aber trotzdem immer die nötige Unterstützung. Militzer & Münch ist ein bodenständiges Traditionsunternehmen. Das passt zu mir.
Wir haben hier in Hof schon seit 25 Jahren Gleitzeit. Hinzu kommt die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, für die ich sehr dankbar bin. Dadurch sind Arbeit und Familie auch während der Zeit im Lockdown gut vereinbar gewesen.

Was fasziniert Sie an der Logistik-Branche?

Ohne Logistik bewegt sich nichts auf der Welt. Es beeindruckt mich, wenn ich im Intranet unsere Sondertransporte verfolge. Wie zum Beispiel große Maschinenteile oder sogar ganze Anlagen von einem an das andere Ende der Welt bewegt werden und wie die einzelnen Militzer & Münch Gesellschaften dabei Hand in Hand arbeiten, finde ich faszinierend.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Mein Mann und ich gehen gerne in die Natur, wandern und unternehmen viel mit den Kindern. Auch Reisen und Skifahren stehen ganz oben auf unserer Liste. Hier in Hof ist es sehr schön, wir können im Sommer im Mittelgebirge wandern und im Winter Ski fahren. Alles ist in kurzer Zeit erreichbar, es gibt einen schönen See und auch kulturell hat die Region viel zu bieten. Darüber hinaus bin ich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Leichtathletik tätig – früher aktiv und heute als Abteilungsleiterin, Trainerin und im Vorstand.

Management-Nachwuchs auf Erfolgskurs

Wie kann man aus der Fülle an Unternehmen hervorstechen, um hochqualifizierte junge Menschen für sich zu gewinnen und langfristig im Unternehmen zu halten? Eine Herausforderung, der die TransInvest Gruppe, Muttergesellschaft von Militzer & Münch, mit dem Talent Management Programme begegnet.

Bereits seit elf Jahren sorgt die TransInvest Gruppe vor: 2011 rief sie das gruppenübergreifende Talent Management Programme (TMP) zur Förderung des eigenen Management-Nachwuchses ins Leben. In diesem Jahr nehmen 21 vielversprechende Talente an dem exklusiven Nachwuchsförderprogramm teil, das TransInvest in Kooperation mit dem Institute of Supply Chain Management der Universität St. Gallen ausrichtet.

„Wir sind stolz, unseren jungen Talenten diese Fortbildungsmöglichkeit zu bieten und so vakante Spitzenpositionen durch unseren eigenen Managementnachwuchs besetzen zu können“, sagt Alexei Kovalenko, Chief Financial Officer, TransInvest und Militzer & Münch sowie Sprecher des Militzer & Münch Group Managements.

Der Großteil, 13 der Hoffnungsträger, stammt von unterschiedlichen Landesgesellschaften von Militzer & Münch. Ende April konnten sie im ersten Teil der berufsbegleitenden Modulreihe neben dem Campus auch das Schweizer Headquarter in St. Gallen kennenlernen. Alexei Kovalenko und Ralph Stadler, Head HR TransInvest Holding AG, begrüßten die Teilnehmer und führten in die Veranstaltungsreihe ein. Innerhalb von drei Tagen behandelten die Teilnehmer dort die Schwerpunkte Controlling, Supply Chain Resilience und Process Management. Christoph Hollenstein, Head of Group Controlling Militzer & Münch, gab beispielhafte Einblicke in das Controlling von TransInvest. Anschließend vermittelten Gastdozenten renommierter Unternehmen und Lehrstühle die dazugehörigen wissenschaftlichen Zusammenhänge und thematisierten aktuelle Herausforderungen wie die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und Verzögerungen in den globalen Lieferketten.

„Der Diskurs, der aus dem Input unserer Nachwuchskräfte und den vielseitigen Erfahrungen externer Manager entsteht, ist eine sehr wirksame Möglichkeit, dem Wertewandel mit den richtigen Antworten zu begegnen und Innovationskraft sowie Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten“, sagt Alexei Kovalenko.

Zusätzlich zu interaktiven Gruppenaufgaben förderte die gemeinsame Abendgestaltung den Zusammenhalt und animierte neben dem strategisch-fachlichen auch zum persönlichen Austausch.

Zwei weitere Einheiten werden die Teilnehmer im Laufe des Jahres teils online, teils vor Ort in Istanbul absolvieren und mit einer Gruppenpräsentation abschließen. Danach werden die Nachwuchstalente das Management in unterschiedlichen Landesgesellschaften dabei unterstützen, interessante Chancen zu identifizieren und die Geschäfte vor Ort auszuweiten.

 

CargoLine Qualitätspreis 2021

Die M&M-Organisationen in Bulgarien und Lettland wurden mit dem CargoLine Quality Award 2021 für ihren exzellenten und zuverlässigen Service im CargoLine-Sammelgutnetzwerk ausgezeichnet.

Das Bild zeigt, von links, Hristo Marinov, Deputy Manager M&M Bulgarien, Geschäftsführer M&M Bulgarien Sacho Todorov und Geschäftsführer Cargomax Lettland, Dmitrijs Vorniku.